
Mein Freund und ich haben uns dazu entschlossen, dass wir ab nächsten Donnerstag gemeinsam eine Saftkur à la Joe Cross machen.
Nachdem wir ein paar Kilos zugelegt haben seitdem wir zusammen sind, mit denen wir uns nicht mehr wohlfühlen, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, diese (auch zusammen) wieder loszuwerden.
Ich erinnerte mich daran, dass ich auf Netflix die Doku „Sick, fat and nearly dead“ von Joe Cross gesehen habe (derzeit nicht mehr auf Netflix erhältlich, dafür anscheinend komplett auf YouTube).
Kurzzusammenfassung der Doku: Joe Cross ist ein übergewichtiger Mann mit einer Autoimmunkrankheit, aufgrund derer er sehr starke Medikamente nehmen muss. Er arbeitet viel und hat nach eigener Auffassung zu viel Zeit in der „fun part of town“ verbracht; also den Schlemmerplätzen, die einen dazu verführen sich ganz und gar nicht gesund zu ernähren.
Da er sehr unter seinen Medikamenten leidet und auch (aber weniger) unter seinem Übergewicht, entscheidet er sich dazu, eine 60-tägige Saftkur zu machen, für die er täglich 2 bis 3,6l Saft trinkt, den er aus (20%) frischem Obst und (80%) frischem Gemüse selbst zubereitet.
Am Ende hat er viele, viele Kilos verloren und noch viel wichtiger: Seine Medikamente absetzten können.
Mehr Informationen in seinem Film „Sick, fat and nearly dead“ (YouTube), seinem Buch „The Reboot with Joe JUICE DIET“ (Deutsche Version: Reboot with Joe, Die Saftkur) oder unter www.rebootwithjoe.com.
Jedenfalls fanden mein Freund und ich das Ganze sehr spannend und möchten es gerne für zwei Wochen ausprobieren. Hier sind einige Dinge, die passieren sollen, auf die wir entweder gespannt sind oder uns fürchten:
Wir sind gespannt darauf,
- wie wir mit dem Kohlenhydratentzug zurecht kommen;
- und damit, dass wir keine feste Nahrung zu uns nehmen werden;
- dass man nach angeblich 3-5 Tagen ein totales Energiehoch bekommen soll;
- und sich so fit wie selten fühlen soll;
- ob wir damit tatsächlich (langfristig) abnehmen können (oder man nur Wasser und Muskelmasse verliert);
- ob meine Migränekopfschmerzen weniger werden; und
- ob sich unser Hautbild verbessert.
Wir fürchten uns davor,
- dass wir länger als nur die ersten 3-5 Tage schlapp, müde und hungrig sind;
- dass man schlechten Atem und Körpergeruch haben soll.
Da die Vorteile die Nachteile überwiegen, werden wir das Ganze also mal probieren 🙂 Wir haben uns auf Ebay Kleinanzeigen einen Entsafter ausgesucht (Philips Entsafter HR 1871 für 55€) und haben bereits am Donnerstag Abend einen Saft ausprobiert (Möhren-Äpfel-Ingwer) den wir beide wirklich lecker fanden. Wir haben damit unser Abendessen ersetzt und zu unserer großen Überraschung hatten wir beide auch keinen Hunger. Wenn das so läuft, wären wir glücklich! Dienstag wird es wieder einen Saft geben und bis Donnerstag ansonsten nur vegane Gerichte mit hohem Gemüseanteil.
Ich werde hier weiter berichten 🙂