Im letzten Post habe ich über einige negative Glaubenssätze berichtet, die im Bezug auf Geld bei mir hochkamen.
Ich dachte, ich könnte es locker schaffen, diese innerhalb einer Woche „aufzulösen“. So leicht ist es aber irgendwie gar nicht, denn man braucht erstens Ruhe dafür und zweitens Zeit. Und das Dritte ist, dass manches Mal etwas dergleichen auch in mir reifen muss, ich es also eine Zeit lang mit mir herumtrage und reifen lasse.
Dennoch möchte ich hier die Methode vorstellen, die ich derzeit nutze. Ich habe mich bereits einigen Glaubenssätzen angenommen, ein Großteil fehlt aber noch und öfter bin ich auch etwas ratlos.
Die Methode, die ich nutze, habe ich auf dem Blog finanzdurchblick.de gefunden. Dieselbe Methode habe ich dann in dem Buch von Madame Moneypenny (Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können) nachlesen können. Das Buch habe ich auf dem Flohmarkt gefunden und konnte es statt der angebotenen 4€ für 2€ ergattern. Zufällig einen Tag, nachdem ich angefangen habe, an meinen Glaubenssätzen zu arbeiten. Da wirkt sich die Arbeit wohl direkt bei mir aus 😉
Die Methode geht wohl auf Katie Byron zurück. Ich habe sie für mich noch ein wenig umgestellt, da ich den Gedankengang so logischer fand:
- Der negative Glaubenssatz
Stelle Dir folgende Fragen: - Ist der Glaubenssatz wahr?
- Kannst Du mit absoluter Sicherheit wissen, dass er wahr ist?
- Wie reagierst Du, wenn Du diesen Gedanken glaubst
- Kehre die Aussage um.
- Finde mindestens drei echte Beispiele, für jede Umkehrung.
- Wie wärst Du mit dem umgekehrten Glaubenssatz?
Die Theorie dahinter ist, dass wenn man aufgrund seiner negativen Glaubenssätze Geld unterbewusst ablehnt, man -ebenfalls unterbewusst- Verhaltensweisen annimmt, die dafür sorgen, dass der Glaubenssatz wahr wird.
Also z.B.: Reiche Menschen sind überheblich und überhebliche Menschen mag ich nicht. Wenn man das denkt, und daher selbst nicht zu den Überheblichen gehören möchte, dann müsste man Geld, was man „zu viel“ hat, ausgeben, damit man sich selbst nicht als reich und damit als überheblich sieht.
Im nächsten Post werde ich ein paar Beispiele für die Umkehrung meiner negativen Glaubenssätze geben.