Finanzen-Status Quo

Ich bin im Blog Madame Moneypenny bis Anfang 2019 vorgedrungen und habe langsame das Gefühl, dass für mich kein Mehrwert hinzukommt im Hinblick auf das WIE ich investieren soll. 

Darüberhinaus hat die Autorin einen Podcast begonnen und sie postet zunehmend nur noch die jeweiligen Folgen oder den aufbereiteten Text dieser Folgen.

Ich komme also mehr und mehr an den Punkt, wo aktives Verfolgen des Blogs mich nur noch davon abhalten würde, tatsächlich für mich selbst aktiv zu werden. Denn was ich ja eigentlich möchte, ist für mich einen langfristigen Investmentplan festzulegen.

Daher habe ich beschlossen, dass ich mir die Folgen und Blogeinträge immer dann anhöre oder lese, wenn es gut passt. Ich kann mit meinen Bluetooth-Kopfhörern dabei z.B. wunderbar nebenher kochen und aufräumen.

Und wie gehe ich jetzt mit dem Investieren vor?

Ich habe auf einem der Blogeinträge folgende Schritte entdeckt wie frau am besten vorgehen sollte:

Das Einmaleins für deinen Vermögensaufbau: 

  1. Status Quo: Wo stehe ich derzeit?
  2. Ziel: Was möchte ich überhaupt erreichen?
  3. Strategie: Wie möchte ich mein Ziel erreichen?
  4. Risiko: Welches Risiko bin ich bereit, dafür in Kauf zu nehmen?
  5. Plan: Wie kann ich Ziel und Strategie inkl. Risiko konkret in die Tat umsetzen?
  6. Produkte: Recherche, welche Produkte sich konkret eignen.
  7. Kauf: Umsetzen und investieren.

Für alles Weitere möchte ich Euch gerne auf ihren Blogeintrag verweisen, denn hier soll es ja auch darum gehen, wie ich das ganze umgesetzt habe (hoffentlich als kleine Inspiration für Mitmacher) und keine 1:1 Kopie des Blogs.

Einer meiner ersten Gedanken war, dass sich diese Reihenfolge eigentlich auf alle Pläne im Leben übertragen ließe. Darauf komme ich später nochmal zu sprechen.

Als erstes mein Status Quo:

Zu erfassen, wie es um meine aktuelle finanzielle Situation steht. Das bedeutet:

  1. Habe ich Schulden?
  2. Habe ich Geld?

Aber auch (und das wird für mich am längsten dauern):

  1. Wie ist meine Einstellung zu Geld?

Schritt 1 und 2 werde ich hier nicht im Detail durchgehen; soweit, dass ich mich finanziell komplett offen lege gegenüber Fremden bin ich leider noch nicht. Ich möchte auch weniger Euch konkret zeigen, wie es bei mir aussieht, sondern mehr ein Modellversuch sein, wie es bei mir klappt in der Hoffnung, mehr Menschen dazu zu motivieren, dieses Thema für sich anzugehen.

Denn eines habe ich letztens wieder gemerkt: Die wenigsten meiner Freundinnen haben sich je mit ihren Finanzen aktiv beschäftigt, viele haben noch nie von einem ETF gehört und leider, leider wollen sich die meisten irgendwie tatsächlich auch gar nicht damit auseinandersetzen.

Es sei von meiner Seite zu Schritt 1 und 2 nur so viel gesagt:

  • Ich habe Schulden für ein Eigenheim zusammen mit meinem Freund.
  • Ich spare jeden Monat Geld.
  • Ich habe auch schon einen Teil erspart. 

Schritt 3 jedoch, darauf habe ich schon öfters mal herumgedacht.

Negative Glaubenssätze:

Hier geht es vor allem darum, herauszufinden, welche negativen Glaubenssätze man über Geld hat. Und um das herauszufinden braucht man Ruhe und meiner Meinung auch die richtige Stimmungslage, die man sich aber natürlich aktiv herbeischaffen kann.

Bei mir ist es so, dass ich an einem schönen Sonnentag, von denen wir hier in Niedersachsen diesen Sommer leider nur wenige hatten, an einem ruhigen See sitze und eine Runde im Wald spazieren gehe und mir ein paar Fragen stelle.

Nach einer Weile habe ich auch einmal „Glaubenssätze Geld“ gegoogelt und da findet man ziemlich bald ziemlich viel. Man ist auch sehr schnell in einer etwas esoterischen und vor allem Gesetz-der-Anziehungskraft-Ecke. 

Dahinter steckt der Glaube, dass Gleiches Gleiches anzieht. Also kurz gesagt: Ich denke immer negativ, dann wird mir viel Negatives passieren. 

Umgedreht: Ich denke immer positiv und gehe vom Besten aus, dann wird mir viel Gutes passieren. Darüber werde ich möglicherweise noch einen eigenen Blogeintrag schreiben.

Nur so viel sei jetzt gesagt: Das Thema begegnet mir seit ein paar Jahren immer wieder, viele bekannte Persönlichkeiten glauben daran (z.B. Oprah Winfrey oder Jim Carey) und auch auf dem Madame Moneypenny Blog in den Buchbiografien welche die Autorin immer wieder bespricht, wird es auffallend häufig thematisiert.

Bei mir ist jedenfalls einiges zusammen gekommen:

  • Reiche Menschen sind:
    • empathielos
    • arrogant
    • überheblich
    • haben überzogene Ansprüche
    • fühlen sich anspruchsberechtigt (entitled)
    • halten sich für etwas Besseres
  • Wer Geld hat, macht sich darüber Sorgen, dass man es behält
  • Wenn ich (mehr) Geld habe, hat jemand anderes, der es nötiger haben könnte, dadurch weniger
  • Ich hatte schon so viel Glück und besitze so viel, wie kann ich da noch mehr wollen? Das könnte sich auch ins Gegenteilige verkehren (wenn ich zu viel möchte, wird mein bisheriges Glück einstürzen)
  • Meine Leistung auf der Arbeit entspricht nicht dem, wie ich derzeit entlohnt werde
  • (Viel) Geld verdienen ist (zu) anstrengend/hart. Ich werde dabei kaputt gehen.
  • Geld kann ich schlecht annehmen, wenn hinter der Gabe eine Erwartung stecken könnte (z.B. eine Essenseinladung von Kollegen; ich muss dann zurück einladen)
  • (Viel) Geld haben zu wollen ist dreckig/egoistisch/anmaßend
  • Es ist (zu) schwer, neue Geldströme zu finden.

Über die nächsten Tage wird bestimmt das ein oder andere noch aufkommen. Die nächste Aufgabe ist dann, diese allesamt negativen Glaubenssätze in positive umzuwandeln und gleichzeitig auch positive in mir zu finden.

Darum geht es dann bei nächsten Mal 🙂

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