Der Anlass:
Finanzen sind ein wichtiges Thema, für mich aber eigentlich für jeden.
Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, mich erneut mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Ich hatte dieses Thema bereits einmal auf der Agenda, hatte dann einmalig ein paar Mal (erfolgreich) investiert und das Thema ruhte wieder drei Jahre. Es ist erst einmal ein sehr großer Berg und man schreckt sehr davor zurück, sich diesem Thema anzunehmen.
Anlass jetzt war die Möglichkeit, eine betriebliche Rentenversicherung abzuschließen, bei der sich die Frage stellte, ob sich diese wirklich für mich lohnen würde.
Gleichzeitig hatte mir eine Freundin, die sich vor nicht allzu langer Zeit noch gar nicht mit dem Thema Finanzen beschäftigte und es eher abschreckend fand, von dem mir bereits bekannten Blog Madame Moneypenny erzählt. Daher beschloss ich, dass dieser Blog nun auch mein Ausgangspunkt sein würde, um mich dem Thema wieder anzunähern.
Wo fange ich an?
Die Blogautorin bietet über ihre Firma ein Mentoring an, bei dem man über einen Zeitraum von mehreren Wochen an die Hand genommen wird: Das Thema Geld wird anschaulich auseinandergenommen und erklärt und es wird konkret gezeigt, wie man investiert und wie man sein Portfolio zusammenstellen kann (nicht indem konkrete Investments geraten werden, sondern Fragen geklärt werden wie Risikobereitschaft, finanzielle Ziele, Anlageformen, etc.).
Wie teuer das Mentoring ist, konnte ich nicht herausfinden. Im Internet habe ich den Betrag von 329 Euro gefunden; auf der Homepage selbst steht: „eine Investition im mittleren 4-stelligen Bereich“. Was soll das bedeuten? 5.000€? Das finde ich ehrlich gesagt mehr als heftig! Selbst 1.000€, was es ja mindestens wären, finde ich mehr als viel…
Allerdings: Man kann sich für das Mentoring nicht einfach anmelden. Man kann sich lediglich auf die Warteliste setzen nach dem Ausfüllen eines Quizzes und wird dann proaktiv kontaktiert, sollte ein Platz zur Verfügung stehen. Das finde ich erst einmal interessant, denn oft ist es bei Online Coachings ja so, dass die Inhaber nicht abwarten können, dass man bei einem bucht. Hinterlässt man seine Email-Adresse, wird man jeden Tag erinnert und das nervt einerseits und wirkt unseriös andererseits.
Dass man hier allerdings auch nicht vorab den Preis kennt (außer, dass es teuer werden wird), finde ich ebenfalls eher unseriös und abschreckend.
Plan B
Plan B ist daher: Ihren Blog von vorne bis hinten durchspielen. Und damit meine ich erst einmal nur lesen, denn mitunter ergeben sich auf den einzelnen Blogeinträgen einige Aufgaben, die man auch zwischendurch machen könnte (oder sollte?). Ich fange beim ersten Beitrag an und werde hoffentlich irgendwann in der Gegenwart ankommen.
Wie es mir dabei ergeht und was meine Gedanken oder Resümees sind, möchte ich hier gerne teilen.
Denn am Ende meines ersten Wochenendes erfahre ich in ihrem Jahresrückblick für 2016, was eine ihrer besten Ideen des Jahres war: Anfangen, zu bloggen. Und getreu der von ihr gelebten Mottos der 80/20 Regel und „done is better than perfect“ mache ich dies jetzt einfach auch einmal. Denn auch, ich das Gefühl habe, dass meine Gedanken ohnehin niemanden interessieren, und auch das Bloggen an sich ein weiterer zu erklimender Berg ist, erwische ich mich selbst dabei, wie ich wöchentliche Updates von Zielen oder genaue Planungen von Schrankeinrichtungen etc., also sehr individuelle Details, doch sehr spannend finde.