Saftkur Tag 5

Australien Gold

Heute war nur noch Durchhalten angesagt. Da die Säfte alle schon vorbereitet waren, hat es wenigstens keine Arbeit gemacht. Heute musste ich wieder arbeiten. Hunger hatte ich kaum welchen, starke Gelüste auch nicht. Allerdings fiel es mir weiterhin schwer, die Säfte zu trinken. Ich hatte noch einen Rest Un-Beet-Able und ich musste mich wirklich zwingen. Der Rest war zum Glück überraschend lecker, aber dennoch…Starke Lust auf Essen hatte ich gar nicht, aber eben eine starke Abneigung, weiterhin Säfte zu trinken.
Daher stand der Entschluss fest, dass es vorerst keine Säfte mehr geben wird, wir aber jetzt sehr stark darauf achten, dass wir gutes Essen zu uns nehmen, d.h. vor allem viel Gemüse.

Gefühlt habe ich mich nicht hungrig aber ziemlich schlapp. Mit arbeiten, keinem Essen, gefühlt wenig Energie (wie war das jetzt mit dem Energiehoch?!) und der ein oder anderen Sache sind meine Nerven dann übergelaufen und zu Hause gab es einen emotionalen Showdown. Zum Abschluss des Tages hatten wir uns den besten Saft (Pear Pie Delight) aufgehoben, der immer noch super, super lecker ist. Immerhin hat sich das Ganze auch auf der Waage gezeigt. Insgesamt sind in den 5 Tagen ca. 2.5kg runtergekommen.

Gelüste: Überraschend: Keine. Etwas nach Ofengemüse und Salat.

Zum Frühstück gab es wie gesagt für mich die Rest von Un-Beet-Able aber auch Australien Gold:

  • 1 Ananas
  • 2 gelbe Paprika
  • 2 Limetten
  • 5cm Ingwer

Das Rezept reicht für 2 Portionen.

Ich fand den Saft insgesamt schon recht lecker und die starke gelbe Farbe war spannend. Mir persönlich war es allerdings viel, viel zu säurehaltig, sodass ich das Ganze etwas gestreckt habe über den Tag. Neben der Säure fand ich es auch viel zu süß. Wieder frage ich mich, wie man mit Joe Cross‘ Rezepten auf eine 80% Gemüse und 20% Obst Verteilung kommen soll. Die Paprika schmeckt man überraschend stark durch. Insgesamt daher nur:

Note: 3.5 von 5 Punkten.

Zum Mittagessen gab es Rot-Weiß-Blau und Grün:

  • 1/2 Wassermelone (wie haben als Ersatz Cantaloupe genommen)
  • 550g Blaubeeren (Ersatz: Erdbeeren)
  • 16 Mangoldblätter (wir haben genommen, was wir noch so da hatten)

Das Rezept reicht für 2 Portionen. Leider habe ich vergessen, ein Foto vom Saft zu machen.

Note: 4 von 5 Punkten.

Nachmittags gab es Dew-the-Green:

  • 8 Kohlblätter
  • 1 kleine Honigmelone
  • 2 große Gurken
  • 2 Handvoll Petersilie

Das Rezept reicht für 3 Portionen.

Leider haben wir den Fehler gemacht und aufgrund mangelnder Auswahl in unserem Kühlschrank an einem Sonntag einen Rotkohl zu nehmen statt Weißkohl. Habe ich irgendwo schon einmal erwähnt, dass ich mich mit Kohlsorten nicht so auskenne? Die Devise ist eigentlich immer, dass man so milden Kohl wie möglich nehmen sollte. Ich dachte Rotkohl wäre eine super Idee. War falsch. Und der Saft unerträglich. Mehr als einen Schluck habe ich nicht runterbekommen. In mir kam gedanklich schon alles wieder hoch. Deswegen ein klares Abraten. Für die Petersilie haben wir welche aus dem Tiefkühlfach genommen.

Note: 0 von 5 Punkten.

Als letztes gab es unseren Liebling Pear Pie Delight, weiterhin 5 von 5 Punkten.

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